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16.07.2010 Unser insgesamt dritter Besuch des Rhönstädtchens Hilders. Diesmal waren wir mit 11 Mopeds und 14 Leutchen unterwegs und wir sind dann gleich auch mal drei Tage auf Achse gewesen. Zunächst stand am Freitag die Hintour an, die wir über die A40 bis Soest in Angriff nahmen. Von da an ging’s dann querfeldein. Trotz der recht großen Gruppe (neun Maschinen, zwei hatten es vorgezogen einen anderen Startort und -termin zu wählen) kamen wir gut voran. Michael Heinemann zeichnete für die Hintour und den Samstagtripp verantwortlich. Und er hat seine Sache gut gemacht. Alle kamen gesund an und ohne Schaden auch wieder zurück.
Die Tour ab Soest führte natürlich durchs Sauerland und zum Schachtelwirt in Winterberg, wo wir unsere Jause einnahmen. Das Wetter war motorradgerecht. K ein Regen und sonnig, ein Liter Flüssigkeitsverlust pro 100 Kilometer, die aufgefüllt sein wollten, gehen als normal durch. Gegen 18:00 Uhr trafen wir dann ohne besondere Vorkommnisse erlebt haben zu dürfen in Hilders ein und schlossen den Tag wie üblich mit einem ausgedehnten Beisammensein ab.
Am Samstag ging’s dann auf die Runde. Das Wetter zeigte sich launisch und es gab auch einige Schauer, die uns zeitweilig an eine Abkürzung der Route denken ließ. Aber wir haben durchgehalten. In zwei Gruppen fuhren wir rund 240 Kilometer Richtung Thüringer Wald mit Sondra als nördlichsten Teil der Strecke und Oberhof als ostlichsten Punkt. In Oberhof konnten wir einige Bekloppte beobachten, die mit ein paar Holzlatten unter den Füßen von der Schanze im Kanzlergrund sprangen. Ein recht kurzes Vergnügen, betrachtet man die Strecke, die anschließend zu Fuß wieder nach oben zum Absprung zurückgelegt werden musste. Dann schon lieber Motorrad fahren. Über Zella-Mehlis ging’s dann wieder Richtung Hilders. Die Rhön und der Thüringer Wald sind ausgezeichnete Fahrgebiete für’s Motorrad. Immer kurvig aber nie extrem. Viel Wald und Strecken mit herrlichen Ausblicken.
Sonntag war dann wieder Rückfahrttag. Wir haben uns dann in kleinen Gruppen aufgeteilt, die je nach Facon die rund 400 Kilometer lange Heimfahrt antraten. Unser drittter Ausflug nach Hilders wird sicherlich nicht der letzte gewesen sein. Beim nächsten Mal sehen wir uns dann mal wieder in einer anderen Gegend um.
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