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Über viele Jahre war diese Webseite dem Motorradfahren gewidmet. Dies hat sich jetzt geändert, da ich nicht mehr mit dem motorisierten Zweirad unterwegs bin. Aber ich wäre nicht ich, wenn ich mir nicht eine neue Macke zugelegt hätte. Diesmal ist es die Elektromobilität. Ich werde an dieser Stelle meine, oder besser, unsere Erfahrungen mit der vierrädrigen, elektrischen Fortbewegung schildern. Meine Frau scheint nämlich inzwischen auch elektrifiziert zu sein.

Vieles zum Thema Elektromobilität ist bereits im Internet geschrieben worden. Ich möchte hier aber versuchen, aus dem Blickwinkel der alltäglichen Nutzung von BEVs (neudeutsch: Battery Electric Vehicle) zu berichten. Technische Beschreibungen sowie das Pro und Contra dürfen meines Erachtens nicht fehlen, werden aber möglichst konzentriert wiedergegeben und sinnvoll mit Verlinkungen zu anderen Webseiten und Veröffentlichungen ergänzt. Ich bemühe mich auch, wo es geht neutral zu bleiben und nicht in den absolutistischen Stil zu verfallen, der sich schnelle einstellt, wenn man von seinem Tun überzeugt ist. Sicherlich werde ich mich bemühen, diejenigen, die sich auf diese Seite verirren, von der Elektromobilität zu überzeugen und die „Angst“ vor dem Schritt, dem vielgeliebten Verbrennungsmotor adieu zu sagen, zu nehmen. Frei nach dem Motto „Sieh mal. Tut überhaupt nicht weh…“.

Im Jahr 2012 wurde mir zum ersten Mal mit dem Verkaufsstart des Renault Twizy die Elektromobilität bewusst. Vorher waberte die Möglichkeit, ein Fahrzeug rein elektrisch zu bewegen, eher unbestimmt und mit vielen Vorankündigungen versehen durch die Presse. Ja, es gab bereits den Tesla Roadster auf Basis des Lotus Elise und auch das Tesla Model S stand zum Verkauf aber beide waren preislich für meine Verhältnisse jenseits von Gut und Böse. Der Twizy dagegen war sehr preiswert aber eher ein Spaßmobil, wie ich auch während einer Probefahrt erfahren durfte. Dennoch hat das kleine Ding trotz der mageren 13 kW mit seinem spontanen Antritt einen Aha-Effekt bei mir ausgelöst. Dieser Aha-Effekt wurde mit der Vorstellung des Smart ed dann ein O là là! Den Smart hatte ich zwar immer im Straßenverkehr vor Augen aber hineingesetzt hatte ich mich zuvor noch nie. Zu klein und zu durstig bzw. zu lahm war das Ding nach allem was ich so gelesen hatte. Nun aber wurde zumindest motorseitig von einem ganz anderen Fahrverhalten berichtet und da meine Frau einen älteren Suzuki Swift als Zweitwagen fuhr, kam als Ersatz durchaus ein solcher Kleinwagen in Betracht. Eine Probefahrt überzeugte uns dann völlig. Das hatte ich so nicht erwartet. Immerhin fuhr ich einen BMW 330d. Weiß Gott keine lahme Karre und dank der 180 kW mit einem Antritt versehen, der in allen Geschwindigkeitsbereichen reichliche Reserven bot. Aber was der Smart ed aus dem Stand mit seinen nur 55 kW leistete war fast atemberaubend. Vor einem Kauf wollte ich dennoch zunächst einmal genau überlegen, was die Nutzung eines BEVs an Vor- und Nachteilen so mit sich bringt. Und von da an ging es mit den ernsthaften Überlegungen los.

Die Navigatoren auf der linken Seite führen zu Unterseiten, auf denen ich  unseren Entscheidungsweg beschreibe sowie verschiedene allgemeine Aspekte der Elektromobilität, die zur Anschaffung von inzwischen zwei rein elektrisch betriebenen Fahrzeugen geführt haben. Der eigentliche Blog beginnt hier.